Perspektive bei Walter De Maria – Nachtrag

»…lines traveling out to infinite points…«
Beobachtungen zur Perspektive im Werk von Walter De Maria
Ein Essay in zehn Lieferungen

Nachtrag.: Die Ekstase der hl. Cäcilie

 

Raffael, Die Verzückung der hl. Cäcilia, um 1513/16. Bologna, Galleria Nazionale
 

Das Vorangehende beschränkte sich auf die Betrachtung eines Teilaspekts von Walter De Marias Œuvre, nämlich der Perspektive, genauer der Zentralperspektive und ihrem eigentümlichen Erscheinen im Werk des Künstlers, ausgehend von der Installation von Apollo’s Ecstasy 2013 in Venedig, die er wenige Monate vor seinem unerwarteten Tod noch selbst vorgenommen hatte. Zu diesem Kunstwerk sei hier noch eine Beobachtung angehängt. Zieht man Raffaels Verzückung der hl. Cäcilia (L’estasi di Santa Cecilia, engl. Ecstasy of St. Cecilia) in der Galleria Nazionale in Bologna heran, so lassen sich, neben dem Titel, noch einige andere Gemeinsamkeiten ausmachen. „Perspektive bei Walter De Maria – Nachtrag“ weiterlesen

Hableány

Jean Bruel (*Bordeaux 1917, †Chilly-Mazarin 2003), der Gründer der Compagnie des Bateaux Mouches, die in Paris auf der Seine Rundfahrten für Touristen betreibt, hatte sein Geschäft 1950 mit dem Kauf eines für die Weltausstellung 1867 gebauten Passagierdampfers begonnen. [Das Alter des Fahrzeugs, 83 Jahre, vermag weniger zu erstaunen, wenn man bedenkt, daß die INO ihre 114 Jahre auf dem Buckel hat und sich noch immer wacker schlägt, auch in schwerer See.] Ein anderes Schiff, das auf der Weltausstellung zu sehen war, Furore gemacht und eine Goldmedaille erhalten hatte, war 1874 nach einer Kesselexlosion auf dem Rhein gesunken, die ›Hableány‹ (ungarisch für Meerjungfrau).

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