CAPITAN BRAGADIN

Die Capitan Bragadin – das klingt, obwohl korrekt, ein wenig befremdlich; sagen wir also der Capitan Bragadin – ist ein ausgedienter Vaporetto, wenig jünger nur als die INO und liegt unweit von ihr auf der Giudecca, im Cantiere Navale Toffolo, einer der wenigen noch übriggebliebenen von den einstmals zahlreichen venezianischen Werften. „CAPITAN BRAGADIN“ weiterlesen

CREA,

ein gedrungener, grauhaariger Mann, der nur selten einen Gruß erwidert, und auch dann meist unwirsch, betreibt hier auf der Giudecca einen Handwerksbetrieb, eine Bootsbauwerkstatt, spezialisiert auf sorgfältig gefertigte, schnörkellose elegante Holzboote, der Tradition und keinesfalls den Kapriolen des Zeitgeschmacks verpflichtet. „CREA,“ weiterlesen

Verspätete Miszellen zum Carneval

Der veneziano im carnevale

Venezianer sucht man hier vergeblich – sie scheinen für die Zeit des Carnevals die sinkende Stadt verlassen zu haben. Die Hoffnung, sie könnten sich vielleicht hinter der Anonymität der allgegenwärtigen Masken verborgen halten, zerstiebt, wenn diese den Mund aufmachen: Mehr als die Hälfte spricht deutsch, die anderen unterhalten sich auf amerikanisch oder französisch. Freilich finden sich auch Italiener, wir wollen nicht allzu polemisch sein.

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